Die Lamination bezeichnet das Verbinden einer dünnen, oftmals folienartigen Schicht mit einem Trägermaterial mittels eines Klebers.
Ein bekanntes Beispiel ist das Laminieren von Dokumenten mittels Laminiergeräte.
Beim Heißlaminieren verschmilzt der bei Zimmertemperatur feste Klebstoff der Folientasche mit dem Dokument. Dazu wird das Papier in die Folie eingelegt und in einem Laminiergerät über eine heiße Rolle geführt, die den Kunststoff bei etwa 60 bis 80 °C thermisch verbindet.
Beim Kaltlaminieren befindet sich in der Laminierfolientasche ein normaler Klebstoff; Kaltlamination kann auch ohne besonderes Gerät von Hand vorgenommen werden.
Das laminierte Dokument wird dadurch absolut wasserbeständig, abwaschbar und fälschungssicher, da ein nachträgliches Bearbeiten des eingeschweißten Dokuments nicht möglich ist.
Es gibt verschiedene Dicken von Laminierfolien. Die Angaben sind gewöhnlich in Mikrometer angegeben und beziehen sich auf eine "Hälfte" der Laminierfolie. Bei einer Angabe von beispielsweise „80 µ“ beträgt die Dicke eines laminierten Dokumentes 160 Mikrometer zuzüglich der Dicke des Papiers
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